Der Bereich Insights gibt Ihnen einen Überblick über alle Anomalien bei den Endpoints der gewählten Umgebung. Die Anomalien werden mittels künstlicher Intelligenz (KI) erkannt und ausgewertet. Für jeden Endpoint mit Auffälligkeiten (Anomalien) erhalten Sie zudem eine KI-generierte Analyse, die Ihnen Hinweise zum Troubleshooting gibt.

Überblick

Ganz oben geben Ihnen zwei Grafiken einen schnellen und einfachen Überblick über alle erkannten Anomalien:

Verteilung der mittels KI erkannten Anomalien

Hier sehen Sie auf einen Blick im Ampelsystem (rot, gelb, grün), wie sich die mittels KI erkannten Anomalien auf den Endpoints in der gewählten Umgebung verteilen. Die dazu verwendeten Daten stammen aus einer Just-in-time-Analyse. Sie aktualisieren sich mit jedem Neuladen der Insights-Seite. Es gibt vier Anomaliegrade:

  • Rot: alle Endpoints, bei denen ein hoher Anomaliegrad über KI erkannt wurde

  • Gelb bis orange: alle Endpoints, bei denen ein erhöhter Anomaliegrad über KI erkannt wurde

  • Grün: alle Endpoints mit normalem über KI erkanntem Anomaliegrad (weder hoch noch erhöht)

  • Grau: alle Endpoints mit ignoriertem Status

Ignorierter Status: Wenn Sie den Status eines auffälligen Endpoints auf ignoriert setzen, wird der Anomaliegrad dieses Endpoints in keiner Auswertung mehr berücksichtigt und angezeigt. Verändert sich der Anomaliegrad des Endpoints, verliert der Endpoint automatisch seinen ignorierten Status. Zudem haben Sie die Möglichkeit, den ignorierten Status direkt auf der Insights-Seite am Endpoint zu deaktivieren. Damit wird der Endpoint mit seinem Anomaliegrad wieder überall sichtbar.

Verteilung der Endpoints nach Anomaliegrad im zeitlichen Verlauf

Diese Grafik zeigt über einen zeitlichen Verlauf von zwei Wochen alle Endpoints mit hohem und erhöhtem Anomaliegrad. Sie erkennen damit auf einen Blick, wie sich die Anzahl der von Anomalien betroffenen Endpoints in der gewählten Umgebung in den letzten zwei Wochen entwickelt hat. Verbesserungen und Verschlechterungen sind schnell und einfach zu sehen.

Die y-Achse gibt Ihnen immer die betroffene Anzahl der Endpoints (gelb und rot zusammen) an dem jeweiligen Tag/Datum (x-Achse). Im Tooltip sehen Sie die Gesamtanzahl der auffälligen Endpoints an diesem Datum sowie die Anzahl der Endpoints mit hohen und erhöhten Werten.

Analyse

Im Analysebereich sehen Sie links eine Heatmap, die Ihnen alle auffälligen Endpoints, sortiert nach Anomalie-Score und Erkennungsrate zeigt. Auf der rechten Seite sehen Sie die Details zu dem gewählten Endpoint (standardmäßig der oberste der Heatmap-Tabelle) mit den entsprechenden Lösungsvorschlägen.

Auffällige Endpoints, sortiert nach Anomalie-Score und Erkennungsrate (Heatmap)

Die Heatmap ist eingeteilt in gleich große Segmente, die nach folgenden Anomalie-Status gefärbt sind:

  • Gelb: keine sofortige Maßnahme erforderlich

  • Orange: Überwachung empfohlen

  • Hellrot: Untersuchung empfohlen

  • Dunkelrot: Sofortige Maßnahme empfohlen

Nach oben (y-Achse) steigen der Anomaliegrad (Farben) sowie der Anomalie-Score (Zahlen), nach rechts (x-Achse) steigt die Erkennungsrate von 0 auf 100 Prozent.

Die Heatmap ist interaktiv und zeigt Ihnen die gewählten Segmente unterhalb in einer Tabelle. Ist kein Element selektiert, sehen Sie in der Tabelle alle betroffenen Endpoints gelistet, standardmäßig sortiert nach Anomalie-Score (der höchste ganz oben). Sobald Sie in der Heatmap ein oder mehrere Segment(e) auswählen (anklicken), erscheinen nur noch die dort betroffenen Endpoints unten in der Tabelle. Sind keine Endpoints in den gewählten Segmenten betroffen, ist die Tabelle leer. Durch abermaliges Anklicken eines Segments wird dieses wieder abgewählt.

Sobald Sie ein Segment angeklickt haben, erscheint oberhalb der Heatmap rechts die Möglichkeit, Alle Segmente selektieren. Mithilfe dieser Funktion können Sie die Auswahl zurücksetzen. Zudem haben Sie die Wahl, ob Sie über den Umschalt-Button Endpoints mit ignoriertem Status anzeigen lassen möchten. Diese erscheinen dann auch in der Tabelle darunter. Standardmäßig werden ignorierte Endpoints nicht in der Heatmap angezeigt. Den Ignoriert-Status ändern Sie im Detail-Bereich rechts direkt am betroffenen Endpoint, ebenfalls über den Umschalt-Button.

In der Tabelle sehen Sie standardmäßig folgende Spalten:

  • Name des Endpoints

  • Benutzername des Endpoint-Nutzers

  • Anomaliegrad (hoch = rot, erhöht = gelb, normal = grün (der grüne Zustand kommt im Rahmen der Heatmap und deren Tabelle nicht vor))

  • Anomalie-Score: mithilfe des Anomalie-Scores erfolgt die Einordnung des Endpoints in seinen Anomaliegrad (0 - 0.89 normal, 0.90 - 1.00 erhöht, >1 hoch)

  • Trend Anomalie-Score (Zahl der Erhöhung oder Verringerung im Vergleich mit der Erfassung zuvor)

  • Erkennungsrate (Angabe in Prozent, wie oft bei diesem Endpoint in den letzten sieben Tagen ein auffälliger Anomalie-Score erfasst wurde)

  • Anomaliekategorie: der Bereich, aus dem die Anomalie stammt; Sind es mehrere, wird dies mit einer kleinen Zahl und einem Plus angezeigt. Verfügbar sind: Stabilität, Festplatte, CPU, RAM, System, Akku, Netzwerk.

  • Letzte Erfassung (Zeitpunkt, wann dieser Endpoint zum letzten Mal erfasst wurde; der letzte Kontakt zum Endpoint)

  • Status (auffällig, ignoriert) (Hinweis: Der ignorierte Status ist nur sichtbar in der Tabelle, wenn Sie zuvor über der Heatmap den Umschalt-Button Endpoints mit ignoriertem Status anzeigen aktivieren.)

Tabellenfunktionen*

Icon

Tabellenaktion

Beschreibung

Zeitraum

Den für die Daten relevanten Zeitraum wählen Sie über das Drop-Down-Menü rechts über der Tabelle aus. Dieser Zeitraum gilt gleichzeitig für einige Bereiche der Analyse.

Sortierung

Sortieren Sie die Daten absteigend oder aufsteigend durch Klicken auf die jeweilige Spaltenüberschrift bzw. auf den kleinen Pfeil rechts neben der Spaltenüberschrift.

Filtern

Befindet sich vor der Spaltenüberschrift ein Filtericon, enthält diese Spalte eine Filteroption (Freitext oder Auswahl): Klicken Sie dazu auf das Filtericon und suchen Sie innerhalb der gewählten Spalte nach Wörtern, Wortteilen bzw. wählen Sie aus den gegebenen Optionen.

Exportieren nach Excel

Exportieren Sie die aktuellen Tabellendaten nach Excel (.xlsx):

  • Es werden nur die aktuell ausgewählten Spalten und Filterkonfigurationen exportiert. Haben Sie bestimmte Spalten abgewählt oder Filter aktiviert, wird dies im Export berücksichtigt (What you see is what you get).

  • Die Reihenfolge wird wie ausgewählt exportiert.

  • Es werden immer alle Ergebnisse der gesamten Tabelle ausgegeben (alle Tabellenseiten).

  • Achtung: Bei aktivierter Gruppierung ist der Excel-Export nicht möglich. Sie erhalten einen Hinweis.

Gruppieren nach Kategorie

Gruppieren Sie die Tabelleneinträge mit dieser Funktion anhand der auswählbaren Kategorien

Spalten anpassen

Diese Option bietet Ihnen die Möglichkeit, Spalten ein- oder auszublenden sowie die Spaltenreihenfolge zu ändern.

Tabellengröße

Passen Sie die Tabellengröße nach Ihrem Bedürfnis an bis zu maximal 50 auf einmal sichtbaren Zeilen. Alle darüber hinausgehenden Einträge erreichen Sie über Scrollen innerhalb der Tabelle.

Ansicht zurücksetzen

Diese Funktion setzt die folgenden, von Ihnen individuell gesetzten Einstellungen zurück: Filterung, Sortierung, Gruppierung, Tabellengröße. Nicht betroffen sind die individuellen Spalteneinstellungen. Diese setzen Sie zurück, indem Sie zu den Spalteneinstellungen über Spalten anpassen navigieren.

Drei-Punkte-Menü (rechts in jeder Zeile)

Über das Drei-Punkte-Menü am rechten Zeilenrand haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Öffnen des Endpoints (im selben Fenster)

  • Öffnen des Endpoints in neuem Tab

  • Den Endpoint Im baramundi Management Center öffnen (nur bei Endpoints, die einen baramundi Management Agent installiert haben bzw. über die baramundi Management Suite verwaltet werden), s. a. Endpoints

  • Mit dem Endpoint Verbinden über baramundi Remote Desk (nur bei Endpoints, die einen baramundi Management Agent installiert haben bzw. über die baramundi Management Suite verwaltet werden), s. a. Endpoints

  • Feedback weiterleiten (nur im Reiter „Benutzer-Feedback“ verfügbar)

* nicht alle Funktionen sind in jeder Tabelle verfügbar

Analyse-Details

Insights: KI-generierte Analyse

Im Bereich der detaillierten KI-generierten Analyse sehen Sie immer den links gewählten Endpoint mit seinen Auffälligkeiten im Detail. Standardmäßig wird der erste aus der Tabelle unterhalb der Heatmap angezeigt.

Ignoriert-Status: Über diesen Umschalt-Button stellen Sie den Status eines Endpoints auf ignoriert oder wieder zurück auf den standardmäßig nicht-ignorierten Status. Wenn Sie den Status eines auffälligen Endpoints auf ignoriert setzen, wird der Anomaliegrad dieses Endpoints in keiner Auswertung mehr berücksichtigt und angezeigt. Verändert sich der Anomaliegrad des Endpoints, verliert der Endpoint automatisch seinen ignorierten Status. Zudem haben Sie die Möglichkeit, den ignorierten Status direkt auf der Insights-Seite am Endpoint zu deaktivieren. Damit wird der Endpoint mit seinem Anomaliegrad wieder überall sichtbar.

Aktionen-Button: Über diesen Button haben Sie folgende Optionen:

  • Öffnen des Endpoints (im selben Fenster)

  • Öffnen des Endpoints in neuem Tab

  • Den Endpoint Im baramundi Management Center öffnen (nur bei Endpoints, die einen baramundi Management Agent installiert haben bzw. über die baramundi Management Suite verwaltet werden), s. a. Endpoints

  • Mit dem Endpoint Verbinden über baramundi Remote Desk (nur bei Endpoints, die einen baramundi Management Agent installiert haben bzw. über die baramundi Management Suite verwaltet werden), s. a. Endpoints

  • Insights weiterleiten:

    Wenn Sie auf Insights weiterleiten klicken, öffnet sich ein Dialog, der Ihnen erlaubt, den Betreff zu editieren sowie, ganz unten, Zusätzliche Informationen einzugeben. Standardmäßig ist der Betreff „Insights: KI-basierte Analyse“ eingetragen. Außerdem sind die Informationen gelistet, die gesendet werden:

    • Von wem wird diese E-Mail geschickt: Hier wird die E-Mail des Senders eingetragen.

    • Aus welcher Kategorie von baramundi perform2work stammen die Daten?

    • Wie ist der Name des Endpoints, von dem die Daten stammen?

    • Übersicht der wichtigsten Daten zur Anomalie: Anomaliegrad, Anomalie-Score, Trend Anomalie-Score, Erkennungsrate, Status

    • Vorschau der KI-generierten Analyse

    Klicken Sie abschließend auf Senden, wenn Sie die KI-Analyse des gewählten Endpoints an die eingestellte Zieladresse weiterleiten möchten.

Anomaliegrad: Der Anomaliegrad ist für diesen Endpoint grafisch dargestellt. Die Einordnung zeigt Ihnen der graue Marker mit dem Ausrufezeichen (normal, hoch, erhöht).

KI-generierte Analyse:

Im Bereich der KI-generierten Analyse sehen Sie die Top 3-Anomalien des in den letzten sieben Tagen auffälligsten Anomalie-Messzeitpunkts. Bei weniger Auffälligkeiten, sehen Sie weniger als drei Ergebnisse. Die KI-berechneten Ergebnisse sind aufgeteilt in:

  • Einen aussagekräftigen Titel

  • Die zugehörige Metrik (technische Leistungskennzahl)

  • Die zugehörige Anomaliekategorie

  • Untersuchen-Button: Wenn er verfügbar ist, nutzen Sie ihn, um direkt an die zur Anomalie zugehörigen Stelle zu navigieren.

  • Einfluss auf den Gesamtwert (bezogen auf den Anomalie-Score in Prozent); Je höher dieser Einflusswert, desto eher empfiehlt sich eine Gegenmaßnahme.

  • Troubleshooting-Checkliste: Hier erhalten Sie eine praktische Checkliste, die Sie auf die wichtigsten Troubleshooting-Punkte hinweist.

  • Erklärungen:

    • Was wird gemessen: Die KI erklärt Ihnen, was bei dieser Anomalie gemessen wurde und was die Messung bedeutet.

    • Funktionsweise: Hier erhalten Sie Hintergrundwissen zum Funktionsablauf des Systems.

    • Beispiel: Mithilfe eines einfachen Beispiels soll die Auswirkung der Anomalie verdeutlicht werden.

    • Mögliche Folgen: Mittels KI ist hier eine Auswahl in Frage kommender Folgen und Auswirkungen der Anomalien auf den Endpoint aufgeführt.